XML, Extensible Markup Language ist eine Form von Textdaten
XML (Extensible Markup Language) ist eine Form von Textdaten. So wie Html, wird auch Xml zum Datenaustausch von Computersystemen verwendet. XML wurde erstmalig am 10. Februar 1998 als Metasprache vom W3C (World Wide Web Consortium) definiert. Die derzeit aktuellste Ausgabe ist vom 26. November 2008.
Metasprachen, auf deren Basis inhaltliche, so wie strukturelle Einschränkungen Sprachen definiert werden. Einschränkungen werden unter anderem durch das XML-Schema ausgedrückt. Ein XML-Dokument besteht unter anderem Textzeichen, so wie auch ASCII (American Standard for Information Interchance) ASCII ist 7 Bit Zeichencodierung. Binärdaten enthält XML jedoch nicht.
Namen von Xml Elementen:
Diese können frei gewählt werden. Der Grundgedanke von Xml, Daten und ihre dazu gehörigen Repräsentationen zu trennen. Quasi einmal als Tabelle, und getrennt davon als Grafik anzuzeigen, jedoch für beide Arten die gleiche Datenbasis im XML zu benutzen.
Ein XML ist ein reines XML-Dokument, wenn es alle XML-Regeln einhält.
Ein Beispiel:
Elemente mit Inhalt beginnen mit einem “Tag” <test>Test</test>. Sie können auch in sich geschlossen sein, wenn sie nur aus einem “Tag” bestehen. <test/>
Wird Xml für den Datenaustausch benutzt, ist es von Vorteil, wenn das Format mit Grammatik von DTD (Dokumenttypdefinition) oder einem XML-Schema definiert wird.
Teile von Programmen, oder auch ganze Programme, die XML Daten auslesen, und eventuell auf Gültigkeit prüfen und interpretieren, nennt man Xml-Parser. Gültigkeitsprüfende Parser nennt man “validierender Parser”. Ein “Parser” ist für die Zerlegung und Umwandlung in der Computer-Technik einer beliebigen Eingabe in ein brauchbares Format zuständig.
Beispiel einer XML-Datei:
<?xml version=”1.0″ encoding=”UTF-8″ standalone=”yes?”>
<verzeichnis>
<titel>Das ist ein Xml Testeintrag</titel>
<eintrag>
<stichwort>Test 1</stichwort>
<eintragstext>Und er sieht gut aus</eintragstext>
</eintrag>
<eintrag>
<stichwort>Test 2</stichwort>
<eintragstext>Auch Test 2 ist gut</eintragstext>
</eintrag>
</verzeichnis>
Der physische Aufbau einer Xml Datei.
Zuerst erfolgt eine Entität (ein eindeutig bestimmendes Objekt, dem Informationen zugeordnet werden). Weitere Entitäten sind über eingebundene Dateien oder Zeichenketten, die über ihre Hexadezimalzahl referenziert wurden.
XML-Deklarationen (Erkennungszeichenfolge im Prolog einer Xml-Datei) werden optional verwendet, um Zeichenkodierungen so wie Verarbeitbarkeit ohne Dokumenttypdefinition (DTD) zu erkennen.
Sie hat diese Form: “<”?xml ‘ ‘Pseudo-Attribute’ ‘ ?”>”
Dokumenttypendefinitionen (DTD) werden optional verwendet, damit Entitäten und erlaubter logischer Aufbau spezifiziert werden können.
Logischer Aufbau einer Xml Datei.
Er entspricht der altbekannten Baumstruktur.
Es muss ein Element auf der ersten Ebene enthalten. Danach können weitere Elemente verschachtelt werden. Des Weiteren kann durch “namespace” gesichert werden, damit bei Überschneidungen mit Xml Daten anderer Vokabularen keine Doppeldeutigkeiten entstehen.
Manche Webbrowser können Xml-Dokumente durch einen Xml-Parser direkt darstellen, z.B. in Verbindung mit Stylesheet.